Kategorisierung:Kabelbaum Montage

Die Hauptfolgen einer Impedanzmismatchung
Impedanzdiskontinuitäten haben vielfältige Auswirkungen auf schnell laufende Signale. Zunächst führt Signalreflexion und Augenmusterschließung zu Wellenformverzerrungen, insbesondere sind schnelle Schnittstellen wie MIPI D-PHY, LVDS, USB 3.x und DisplayPort betroffen. Zweitens verschärft eine Impedanzmismatchung das Problem der EMI/EMC, die COMMON-Mode-Störungen und die Kreuzungsstörungen in Mehrdrahtkabeln werden verstärkt, was die elektromagnetische Verträglichkeit des Systems beeinträchtigt. Schließlich führt sie auch zu Übertragungsverzögerungen und Amplitudenabfall, Unstimmigkeit der Ankunftszeiten der Signale (skew), was zu Bildflackern oder Bildfehlern führen kann, insbesondere in schnellen Kamera- oder Displayanwendungen.
Zweite Frage: Häufige Ursachen für Impedanzmismatch
Impedanzmismatche entsteht in der Regel aus Design- und Montagefaktoren. Zunächst führt eine falsch ausgeführte Koaxialstruktur, wie eine ungenaue Leitungsquerschnittsgröße, die Dicke des Mediums oder die Dichte der Abschirmung, direkt zu einer Änderung der spezifischen Impedanz. Zweitens zerstört Fehler bei der Verarbeitung und Montage, wie zu starke Pressverbindungen, Schweißungen oder zu starke Abschälungen, die geometrische Konstanz. Drittens kann eine falsche Wahl von Steckverbindern, insbesondere bei einigen Mikrosteckverbindern (wie der Hirose- oder I-PEX-Serie), die hohen Impedanztoleranzen erfordern, ebenfalls zu Problemen führen. Schließlich können Designmängel in der Anpassungsnetzwerk-Planung am PCB, wie inakurate Endresistoren oder schlechte Übergänge in den Leitungen, zu einer unvollständigen Impedanzkontinuität führen.
Drei, effektive Strategien für die Impedanzanpassung
Die Lösung von Impedanzmismatch erfordert eine Optimierung des gesamten Prozesses von der Konstruktion bis zum Testen. Zunächst muss die Konsistenz der Kabelstruktur beibehalten und die Abmessungen der Leiter, des Mediums und des Schirmings sorgfältig kontrolliert werden. In der Sample-Phase wird die Impedanzkontinuität durch TDR-Tests überprüft. Zweitens werden passende hochpräzise Stecker gewählt, die Endquerschnittlänge und der Pressdruck optimiert, und bei Bedarf eine Stufenlötzstruktur verwendet. Drittens wird am PCB durch die Kontrolle der Leiterbreite, der Mediumdicke und des Differenzabstandes die Übereinstimmung mit der Kabelimpedanz erreicht, und zusätzliche Endresistoren werden hinzugefügt. Schließlich wird durch mehrschichtige Schirmung, 360° Erdung und Testverifizierung des geschlossenen Kreislaufs die common-mode Störung reduziert und die Signalintegrität gewährleistet.